Forst- und Holzwirtschaft in Montenegro 54 % von Montenegro sind mit Wäldern bedeckt. In Zahlen ausgedrückt heißt das konkret: 72,1 Mio m3 Holz, 1,5 Mio m3 jährlicher Zuwachs, welcher zu ca. 70 % genutzt wird. Für die industrielle Verarbeitung stehen ca. 500.000 m3 Holz zur Verfügung. Diese teilen sich wie folgt auf: - Säge / Furnier: 350.000 m3
- Plattenproduktion: 150.000 m3
Fakt ist, dass in Montenegro Energie fast zu den Luxusgütern zählt. Ein guter Teil des Einkommens der Montenegriner wird für Strom und Heizung verwendet. Dämmstoffe sind ebenfalls extrem teuer (zum Teil sogar teurer wie in Österreich!). Für österreichische Unternehmen besteht daher auf jeden Fall eine Chance im Bereich Passiv- bzw. Niedrigenergiehaus.
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Und die Bautätigkeit in Montenegro ist enorm: Vor allem an der montenegrinischen Küste stiegen die Immobilienpreise auf ein Rekordniveau - vor allem russische und britische Immobilienmakler liefern sich dort einen "Kampf" um den Kunden. Ein Beispiel: Ein Quadratmeter Ferienwohnung mit Meerblick in guter Lage kostet mittlerweile zwischen 2.500 und 4.000 Euro! Auch der Bedarf an Büro- und Wohnhäusern nach westlichem Standard ist nicht zu unterschätzen. Hier gilt wie in einigen anderen Ländern der Zukunftsregion, dass bei den Baustoffen zunehmend die Qualität im Mittelpunkt steht. | Länderprofil Montenegro
Fläche: 13.182 km2 Einwohner: 625.000 Hauptstadt: Podgorica
Waldanteil: 54 % Laubwald: 59 % Nadelwald: 41 %
Staatliches Eigentum: 67 % Privateigentum: 33 %
Zuwachs Holzvolumen / Jahr: 1,5 Mio m3 Holzvorrat: 72,1 Mio m3 Nutzungsprozent: 55 % Pro-Kopf-Verbrauch von Nadelholz: 0,05 m3 |